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16. Görlitzer Brückenweg
01.09.2010
Weinhübel
Jahr für Jahr bringt der Görlitzer Brückenweg am 1. September zahlreiche Bewohner der Stadt und ihre Gäste zusammen: Ihr Geh-Denk-Weg führt zu den am Ende des 2. Weltkriegs zerstörten und zu den in Jahrzehnten des Friedens wieder errichteten Neiße-Brücken. An dem Tag, an dem 1939 mit dem hitlerdeutschen Angriff auf Polen der 2. Weltkrieg begann, gilt die Erinnerung der Teilnehmer den Opfern von Verfolgung und Massenvernichtung, von Krieg und Kriegsfolgen. In Erzählungen, Berichten und Gesprächen auf dem Weg nehmen sie wahr, was zum Frieden hilft. Und Dankbarkeit wird laut für gute Nachbarschaft und die Erfahrung tragfähig gebauter Brücken zwischen den Menschen und Völkern zu beiden Seiten des Flusses.Der Görlitzer Brückenweg wird verantwortet von der Görlitzer Versöhnungskirchengemeinde, der Evangelischen Innenstadtgemeinde Görlitz, dem Amt für kirchliche Dienste und der Gehörlosenseelsorge der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.Der Weg im Einzelnen: 16.00 Andacht Auferstehungskirche Weinhübel, Seidenberger Straße; 16.30 Brückenruine dort; 16.50 Katholische St. Johannes-und-St. Franziskus-Kirche An den Neißewiesen, Weinhübel; 17.30 Viadukt; 17.50 Brauhaus Obermühle; 18.20 unter der Stadtbrücke; 18.45 Altstadtbrücke; 19.00 Abendsegen in der PeterskircheZum gemeinsamen Weg oder zur Teilnahme an einzelnen Stationen wird herzlich eingeladen.
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